B89ab: Salten, Felix, Seite 233

WIEN, 4. Septemb.
1902
ZÈIT
WIENER TAGBLATT
HERAUSGEBER
PROF. DR. J. SINGER
DR. HEINRICH KANNER
Juris-n
L/21, WIPPLINGERSTRASSE 38
Leber, gleich als Ihr Brief kam, schrieb ich Ihnen mit dem Vermerk auf dem
Einvert, das Brief solle Ihnen nachgesendet werden. Telymisch konnte ich sie nicht
mehr erreichen, - sie waren schon abgereist. jetzt werß ich nicht, ob mein erstes
Schreiben Sie erreicht hat, und es sage ich Ihnen hier das wesenstriche nach
connal: 1) die 80 Kr. waren ein Verschen. D2 Kanner hat ernfach vergessen dem
Prof. Füger von Ihrem Monsieur Mithxerling (zu machen.) In dem jetzt
Morthenden Arbeitshübel ist ein welcher trottüm begreiflich und kann
nichts vertigendes für hier wissen. 3.) die reifflichen 120 Kr. wurden sxtart
an Sie abgerendet. 4.) Ich hoffe, sie hirten die ttavelle sach, wir verschreibt
mitgenommen, und diesen Vorfall noch zum Anlaß ergriffen, die Flache
bissche zu legen. 5.) Es thut mir leid, dem sie mich nicht einfach telef¬
angenifen hoben, wodisch die Sache erfast aufgeklärt worden wäre. 6) Ich
wäre in großer Verlegenheit. Wenn sie mich mit dieser Arbeit jetzt
Ehnehin hörke ich in einer anderen, u. hülschen Angelegenheit eine
sehr deprimirender Erfuhrung gemacht, und es wäre mir unangenehm.
sitzen wissen.
wenn sich hier die Sachen, wie es ja doch einmal geschicht, anders
auffneten würde. Schreiben bei mir, treth, eine Zeile.
Herzog.
Salten
s. rg. die Verannten ist jetzt fertig, ich werte mit dem Leven
sind Sie zurück und.