B121: Fischer, Salomo_1924–1927 Arthur Schnitzler an SF Durchschläge, Seite 104

of Fischer.
G.H.
1
G.C.
15.2.1927.
Verehrter Herr Doktor.
G.H.F.P.
Herrn Direktor Schröder habe
ich tatsächlich für einige xxx
Anzahl meiner Sachen Ausschliesslichkets-
recht gegeben. Wegen „Traunnoualle schweben
überdies direkte Verhandlungen wegen Amerika
Im Allgemeinen würde ich auch weiterhin 6
ten Bilmantnäge direkt an mich zu weisen.
Wer ist übrigens Dr. Salkind uddwie heisst der
Filmregisseur?
Ich nehme gern zur ventnis, dass das
Deutsche Theater,wie Sie schreiben,“auf Drän-
zum Weiher“
gen von Frau Kinz sich den „Gang
kommen liess ihn soeben 1 fest. Eine Söhar
spielerin muss drängen, damit ein Theater
direktor sich überhaupt das stück eines
Dichters kommen lässt und esliest.Jämmerlich!
Manche meiner Stücke sind ins Frau
zösische übersetzt. „Das weite Land wollte
Gorier schon im vorigen Jahr spielen. Im All-
gemeineusteht die sache so, dass man sowohl
den Direktoren als auch den meisten Verlegern
die stücke resp. Bücher schon in einer Roh-
übersetzung vorlegen muss, denn die wenigsten
Leute verstehen ja deutsch. In den nächsten
Tagen will ich an Tristan Bernard, der mir
sünlich diesen Antrag gestellt hat, einige mel-
ner stücke senden, darunter einen Akt der „Ko¬
mödie der Verführung schon in einer französt
schen Rohübersetzung.Können Sie mir über die
Verbindungen des Herrn Schall etwas sagen?
In französischer Sprache aufgeführt wurde vor
ungezählten Jahren „Liebelei“ (in Dünkerke!)
„Abschiedssouper",.Frage an das Schicksal
„Hochzeitsmorgen -
„Die letzten Masken und
„Der grüne Kakadu“. Uebersetzt ist ausserdem