B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1888-1914 Originale, Seite 120

BERene W., DEN 28/4, 1900.
LEPHON: AAT VI, No. 1662.
8.
BÜLÖWSTRAS
91.
Herrn Dr. Arthur Schnitzler
Wien.
WIEK
P.P.
.
Herr Doktor!
G.H.F.P.
Lieber Herr Doktor!
Wie gern wir Ihre Hovelle in Oktober
bin soeben damit beschäftigt, den illustrierten „Anatol“
Ihnen jaIg
zu sagen. Zum October wird es
fertig zu stellen. Es werden darüber noch etwa 3-4 Wochen vergehen,
G.C.F.P
den Abdruck sei 1
denn Coschall hat mir die letzten Zeichnungen erst vor einigen
Wm. Deger Herr
liefert. Ich glaube, es wird eine Enttäuschung sein: Co-
Tagen abge¬
xxx dadurch nicht abhalten.
schell hat nicht das gehalten, was nach seinen ersten Skizzen zu
G.H.F.P
erwarten war. Aber gleichviel, die Sache ist jetzt so weit gediehen,
dass ich das Buch fertig mache. Es kommt noch hinzu, dass die alte
I have a¬
fast
Ausgabe, des „Anatol“ vergriffen ist. Diese Ausgabe können wir
würde
ihr
läufig nicht neu auflegen, weil ich davon eine Schädigung der
einstweilen
G.F.P.
illustrierten Ausgabe vorläufig befürchte. Ich muss erst sehen,
e ich ihre
wie die illustrierte Ausgabe geht.
d.n.am xxx
Ihr Bedauern, dass wir mit „Liebelei“ immer noch bei der dritten
In dieser Woche fe
die
Auflage stehen, teile ich. Die Deutschen sind keine besonderen
ssen.
im Herbet erscheinen)
bald
Bücherkäufer und von dramatischen Werken schon garnicht. Die Vor¬
Herrn
der dritten Auflage sind übrigens gering und ich hoffe spät
ist Ihnen eine neue Auflage melden zu können.
1.2.25
Mit besten Grüssen