B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1888-1914 Originale, Seite 136

82
S. FISCHER, VERLAG
thau halten.
Veröffentlichung in
14/10
um nicht über jedes Buch einen neuen
Es wäre sehr gut, wenn wir
BERene W., DEN 14/12. 1900
G.C.H.P
G.H.F.P.
TELEPHON: AMT VI, No. 1662.
BÜLÖWSTRASSE 91
abschliessen würden.
gewiset Zeit ge
vorzulegen, wie 1
mir erlauben, Ihnen
Darf ich
Schnitzler
Herrn Dr. Arthur
es abgeschlossen habe? Sie
toren m¬
Frankgasse 1
sichern.
Vertragsform
G.C.F.P.
Ihnen
G.H.F:F:H:H
Wien.
Entscheidung wegen
G.C.F.P.
e mich gefl.
G.C.F.P.
Lieber Herr Doktor!
Sobald die „Beatrice“ bei mir eintrifft, werde ich mit dem Satz be-
ginnen. Hoffentlich wird es möglich sein, das Buch bis Mitte Januar
nächsten Jahres fertig zu stellen, mir will das etwas zweifelhaft scheinen,
weil noch viel Feiertage dazwischen liegen. Es würde im Interesse des
Druckes liegen, wenn Sie mir in Zukunft etwas mehr Zeit zur Herstellung
liessen, schon das Hin- und Hersenden deréerecturen nimmt erheblich
viel Zeit in Anspruch. Es würde aber im Uebrigen auch garnichts ausmachen
- wenn Sie nicht aus einem besonderen Grunde dagegen sind -, wenn die
„Beatrice“ gleichzeitig, etwa Ende Januar, mit „Leutnant Gustel“ erschie¬
ne. Die beiden Bücher stören einander nicht und können ganz gut zusammen
erscheinen. Lassen Sie mich freundl. wissen, in welcher Schrift die
„Beatrice“ gesetzt werden soll, ob in der Schrift wie der „GrünerKakadu“
oder wie „Das Vermächtnis“; mir scheint die letztere Form die geeignetere.
Von Ihrer psychologischen Erzählung „Leutnant Gustel“ habe ich einen
starken Eindruck gehabt. Ich habe das Manuscript gleich am andern Tage an
Costhell geschickt, habe aber bis heute noch nichts von ihm gehört.
Wenn Sie schon im April die „Garlan“ heraus haben wollen, so kann es
ja geschehen; der Herbst schien mir freilich dazu geeigneter, um auf die
beiden im Januar erscheinenden Bücher nicht allzu sehr zu drücken. Jeden-
falls soll aber der Druck der Buchausgabe der „Garlan“ gleichen Schritt