B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1888-1914 Originale, Seite 378

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S. FISCHER, VERLAG
BERLIN W., DEN 25/5.09
TELEPHON:
BÜLOWSTRASSE 90
AMT VI, 1662
votre
Herrn Dr. Arthur Schnitsler
Wien xvi
hier
ssn schon wurfang
Lieder Herr Doktor,
Baben.
P.F.P.
die Frage des Neudrunks vom „Ruf des Lebens“ wird wohl bald akut wer-
den. Ich bitteüSia, mir die veränderte Passung des Stückes zugehen zu lassen,
schon damit ich in den Bähnenexemplaren die Änderungen vornehmen kann. Herr
Ziegel vom Breslauer Sommertheater hat Ihnen wohl direkt geschrieben, heute
hat auch das Stadttheater im Leipzig wegen der veränderten Fassung bei uns
angefragt.
Bezüglich des Copyright-Gesetzes liegt die Sache ja so, dass wir die
Dramen, die in Washington hinterlegt sind, für geschützt halten. Wir werden
mit Infrafttraten des neuen Copyright-Gesetzes die solchermassen geschützten
Werke noch einmal in Washington eintragen lassen und versuchen, den defini-
tiven Schutz dieser Werke durch das neue Gesetz zu erreichen. Dabei wird es
sich endgiltig herausstellen, ob die Werke, die wir durch die Eintragung in
Washington für geschübst hielten, den neuen Schutz bekommen werden oder nicht.
Ich vermute, dass der Aufsatz der „Feder" sich wohl darauf bezieht.
Herr Neumann hat untern 18. April bei mir angefragt, ob ich als Verla-
ger des Originaltastes der „Liebslei“ neues Zustimmung zum Abdruck des Saaten
et son
zu der Partitur geben würde. Ich habe auf diese Anfang
weil ich erst Ihre Inferxx abwarten xxx
nicht steht taagtert werden.