B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1915-1930 Originale, Seite 622

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16. April 1923
G.C.F.P
F/St. mebel ist sammlände
G.H.F.P.
Herrn Dr. Arthur Schnitzler
Il xxxx
ressezt mais me mais
G.C.F.P.
Lieber Freund,
Sie scheinen noch immer den Argwohn zu haben, dass Sie bei dem
neuen Honorarmang weniger bekommen wie bisher, ich kann sonst nicht
verstehen, weshalb Sie Gewicht darauf legen, dass für Juli - Dezember
nach dem alten Abrechnungsmodus honoriert werden soll, der ja nur des-
halb verändert werden soll, weil er ungeheure Schwierigkeiten macht.
Ich habe Ihnen in meinem Brief vom 10. April ein Beispiel gegeben,
aus dem Sie erschen, dass Sie tatsächlich ein höheres Honorar bekommen,
(###sich alle Preiserhöhungen automatisch auswirken) Seien Sie ver-
und dann
sichert, dass ich am liebsten bei dem alten Abrechnungsmodus bliebe,
wenn er sich technisch durchführen liesse. das letzte Halbjaln
ist am schwierigsten weil die meisten Reiserhöhungen,
Sie haben im Dezember die Abrechnung bekommen, bis zum Abschluss
des Geschäftsjahrs, bis 1.Juli und für die Gesamtausgaben bis i.November
Für die Gesamtausgaben wollten wir Ihnen die Schlussabrechnung bis
31. Dezember nach dem alten Modus aufstellen, dagegen für alle Einzel-
ausgaben nach dem neuen Modus, von 1. Juli - 31. Dezember - + Wünschen Sie
aber durchaus auch dafür die Abrechnung nach dem alten Modus, so müssen
Sie mir unbedingt noch etwas mehr Zeit lassen. Wir werden in diesem
Monat damit nicht fertig, denn bei den vielen Büchern und den sehr
häufigen Preiserhöhungen ist die Arbeit äusserst mühsam und zeitraubend
Bezüglich des Honorarsatzes kann ich keinerlei Erklärung abgeben.
die Tatsäche, dass er weit über das hinausgeht, was die-Richtliniene
für möglich halten und dass er tatsächlich Ihr bisheriges Honorar über-
falle