B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1915-1930 Originale, Seite 1030

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S. FISCHER :VERLAG A.G. : BERLIN W. 57
Dr. Schnitzler 21/5. 28
und einzeln auch käuflich, aber in der Form des Sammelbandes sind
sie noch nicht vorhanden und darum würde ich vorschlagen, dass die
Erzählenden Werke in 6 Bänden zusammenhängend abgegeben werden, während
die hier erwähnten 3 Einzelbände daneben in Eilzelbünden verkauft werden
Für den Ergänzungsband müssen wir aber einen besonderen Titel finden
und ich würde vorschlagen, in diesen Band auch die Novelle "Spiel im
Morgengrauen „ aufzunehmen
Von den " Erzählenden Schriften " in 6 Bänden würden wir
komplett 4000 Exemplare drucken, von dem "Ergänzungsband " vorerst
etwa 6000 Exemplare.
Das Honorar würde xxx sowohl für die Erzählenden Schriften wie
für den Einzelband 20 % vom Ladenpreis des broschierten Exemplars
betragen. Für die Gesammelten Erzählungen würde ich vorschlagen, je
1000 Exemplare voraus zu honorieren. Für Gesamtausgaben liegen die
Verhältnisse zurzeit besonders ungünstig. Es wird nicht leicht fallen
die Erzählenden Schriften zu verkaufen, weil das Objekt für den Käufer
heute zu kostspielig ist. Es hat sich ferner gezeigt, dass die meise-
Buchhändler, auf die wir für die Gesamtausgaben besonderes Gewicht
legen müssen, doch etwas versagen. Die Reisebuchhändler verkaufen in
der Hauptsache populäre Literatur und zumeist auch tantiemenfreie
Werke, die naturgemäss viel billiger sein können. Die Reisebuchhändler
fordern 50, bis 55 %, ja sogar auch 60 % Rabatt. Fabei können wir nicht
auf die Kosten kommen und ich würde vorschlagen, dass wir für solche
Exemplare, die wir durch Reisebuchhändler mit erhöhtem Rabatt ver-
kaufen, die Tantieme auf 15 % vom Ladenpreis des broschierten Exemplars
gerechnet, reduzieren. Für alle Bücher, die wir in Einzelbänden