B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1930–1931 Originale, Seite 175

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Bülowstrase 80 17. Oktober 31.
Herrn
Dr. Arthur Schnitzler
Wien XVIII
Sternwartestr. 71
Lieber Herr Doktor,
die Angelegenheit Rökk Richter ist insofern ausge-
tragen, als nur noch eine von Rökk Richter vorgenommene Ein¬
kassierung nicht verfolgt wird, und zwar wegen der Geringfügig
keit der Angelegenheit, nachdem ich Ihnen auch einmal in Berlin
persönlich geraten hatte, auf diese Angelegenheit keine Kosten
aufzuwenden. Seither sind alle Sendungen von der Societa Italiana
zum üblichen Satz honoriert worden und werden auch in Zukunft so
honoriert werden.
Das Staatstheater, Berlin antwortet auf unsere wieder
holten Reklamationen wegen des Vertrages „gang zum Weiher“, dass
die Intendanz diesen Vertrag wie üblicherweise erst kurz vor der
Aufführung abschlieset. Das ist nun ein wirklich bestehender Un-
fug, und wir haben der Direktion natürlich geantwortet, dass wir
wird
uns xxx bis zum erfolgten Abschlüsse als für gebunden betrachten
könnten.
Wir verhandeln mit der Volksbühne wegen Uebernahme eines
Einakters in ihr nächstes Programm. Die Direktion möchte den
10000. s. 50. V.