A123: Die Quellen des Nil, Seite 98

Herr Baldi, es ist mir wirklich... ich liebe der-
Teresina:
tionen.
gleichen so garnicht...
Das ist es eben. Nicht Ihre edlen Mitbürger, son-
Baldt:
Bürgerm:
Gnädige Frau, das Vaterland ist es, welches Ihr
dern die Regierung lässt Sie darben.
Konterfei zu sehen verlangt.
Jetzt kommen die Kanonen.
Rieardi:
Du hast ja ein so hübsehes Bild vom vorigen Jahr;
Frau Br:
Sehr wahr - jetzt kommen die Kanonen! ist es nient
s liegt auf dem 1
Klavier:
da ist et
A
Geschäft
sira
unerhört,
Ja, sehr hübsch
Baldi:
: das Bild betrachtend:
aber
dessen einzig.
G.C.H.F.P.S.
das kann ich nicht brauchen. Ich brauche ein
ls de
das Portrat des grossen Toten ist, d
res. Ich muss eines haben, wo Sie, gnädige Frau,
verzehre
ihrer Eitburger zu
und Ihr Töchterehen zu sehen sind; und überdies
Aber...
Tereaina:
kann mein Blatt mit dem heitern Ausdruck, den Ihr
Was ist das für eine Regierung,
Baldi:
Antlitz hier hat
tausend Millionen für Repettergewehr.
Ja, ich verstehe Sie wirklich nicht.
Teresina:
Kasernen...
Nun, gestatten Sie, dass ich mich deutlicher aus-
Baldi:
für Kanonen.
Le—
drieke: unser Blatt legt Werth darauf,
seine
..jawol, für Kanonen, aber keine Etz
M. S. A.
Baldi:
sern ein Bild von Ihnen vorzufuhren, in dem Alles
Witwe ihres grössten Sohnes übrig hat71 Lass.
Was in Ihrer Seele vorgeht.
zum Ausdruck kommt,
sereur
ihre Erbitterung auf die
Sie, gnadige Frau,
Auf diesem reizenden Antlitz muss sich der Sch
glatten Antlitz zum Ausdruak kommen, und ich
die in Dürftigkeit und
um den verlorenen Gatten
sterium stolper
sichere Ihnen, da
Einsamkeit verbrachten Jahre und ganz besonders
Bild.
schnöde Regierung auch
gegen eine
die Erbitterung
nient e,
Gittert
Mein Herr, Ze
Teresina:
drücken, welche die Witwe ihres grossen Sohnes dar-
leicht gelingt es mir später.
ben lässt.
Gnedige Frau, mein Zug geht heute Abend um neun
Saldi
Aber das ist durchaus nicht der Fall! Ich darbe
Teresina:
Uhr.
nicht. Ich habe mein gutes Auskommen; ich gebe Lek-