A143: Die Frau des Richters. Novelle, Seite 92

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mit dem Herzog davonfuhr.Er hörte,
wie das Murmeln lauter wurde,er glaub-
te das eine oder andere zusammenhang¬
lose Wort zu verstehen,es war ihm,als
würde auch sein Name genannt, dann ent¬
fernten sich die Stimmen. Ihm (aber) blieb
ein Brausen im Ohr, das Zimmer drehte
my
sich um ihn, die Beine waren ihm be- blei
schert,es wirbelten ihm die Sinne Er
blickte zum Fenster hin,er stand so,
dass ihn von draussen niemand sehen
konnte. (Das beruhige ihn ein weni)
Fr lauschte hinaus in die Küche.Es
war still (Gewiss war auch)die Dienst¬
glurf.
magd davon. Vielleicht war sie in den
Bergue
Markt geeilt zu seinem Schwiegervater
Harlbarn
voraussichtlich ihm die Neuigkeit brin
gen. Er schlich zur Türe, die noch offen
cite
stand und sperrte sie ab ohne zu wissen
warum. Dann liess er sich auf den
Stihl nieder, dem gk ichen,auf dem der
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Herzog gesessen war und krampfte das
Tischtubh zwischen den Händen,dass die
Teller und Gläser klirrten und stöhn-
te vor sich hin mit verglasten Augen
Er griff nach einem der Messer, liess
es hin und her spielen und (flüchtig)
dachte er, dass er am klügsten daran
täte sich den Hals abzuschneiden; aber
er wusste (zugleich), dass er dergleichen knt
nicht gestellten von xxx dortierten und mit
nimals tun würde. Was aber sollte er
Mient majeuse
beginnen?) Hier sitzen und warten, bis
der Herr Schwiegervater kamund andere
Leute aus dem Städtcheh und ihm ihre
höhnische Teilnahme bezeugten (Sie soll-
verritn
ten nur kommen. Keiner durfte ihm heu-
te über die Schwelle Oder Gollte er war
ten bis Agnes wieder von ihrer Spazier-
fahrt heimkehrte mit dem Herzog? (Un-
the Land-Himbehil. In simple.
sinn Sie kam nicht mehr zurück. Und es
nen
war das Beste,was sie tun konnte. Sie
sollte nur in Karolslust bleiben bei