B121: Fischer, Salomo_Arthur Schnitzler an SF (Maril) 1927–1931, Seite 45

Fischer,
19.5.1928.
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Lieber Freund.
G.C.F.P.
Es freut mich sehr von Ihnen zu hören,
dass die Laufbahn der "Therese" sich gut anlässt,
Hoffentlich behalten Sie (anders als im Falle
"Spiel im Morgengrauen") mit Ihrer Vorhersage bal-
diger neuer Auflagen Recht. Danke auch für die
Einsendung der Observor-Kritiken und lassen Sie
mich bitte auch andere lesen, mir ist noch wenig
zu Gesichte gekommen (Neue Presse, Vossische,
8 Uhr Abendblatt.Sonn- u.Montagszeitung).
G.H.F.P.
2.Zum Fall Harz lege ich zur gefälli¬
gen Information meinen Brief vom 7.4., sowie seine
Antwort vom 11. April bei, auf welch letztere ich
noch nicht geantwortet habe. Die in seinem Brief
erwähnte Zusammenstellung ist bisher nicht einge-
troffen. Es ist klar, dass es auch für ihn das
Beste wäre seinen Vorrat, der auch meiner Ueber-
zeugung nach zum Teil irgendwo gebunden ist,
pauschaliter herzugeben. Natürlich wäre es mir
sehr erwünscht, wenn wir endlich zu einem Resultat
kämen und ich verweise auf meine in verschiedenen
meiner Briefe an Sie niedergelegten Vorschläge
und Auseinandersetzungen.
Ihre Mitteilungen hinsichtlich der
neuen Auflage der Erzählenden Schriften nehme ich
gern zur Kenntnis. Vier verschiedene Buchtitel
zu den Novellenbänden zu finden scheint mir nicht
leicht. Die zwei ersten Bände enthälten die
kürzeren Geschichte wie die bisherigen in Band
2, die zwei nächsten Bände enthalten die grös-
ren Novellen (wie sie in Frahkreich schon unter
der Bezeichnung "Romane" veröffen tleht zu werden
flegen). Vielleicht lässt sich auf Grund dieser
auch ein Obertitel finden, zum mindesten
Sinteilung
auf diese forme
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