B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1888-1914 Originale, Seite 181

VERLAG
S. FISCHER,
1.
P.
derangement denken. Dresden und Stadt
chtigen Plätze stein.
mais en
sehnt. Die Entscheidung der am
BERene W., DEN 26/1. 1904
TELEPHON:
wird von uns jetzt eingeholt BÖLowSTRASSE 90/91
AMT VI, 1662
tomatisch, dass Dresden und Stuttgart die Bühnenwirkung offenbar
deifelhaft halten. Jedenfalls will ich, wenn von der vor¬
Herrn Dr. Arthur Schnitzler
erfolgen, auch diese der Tournée
en stadte
Spöttelgasse 7
men.
übertragen und deuenten
Lindemann
1en XVIII
rekt
gelegenheit d
Falls Lindemann oder Fräulein Simon's
xxx Sieber Herr Doktor! Sie dieselben an uns zu verweisen, und
Wünsche mir rechtzeitig mitzuteilen.
etc
Die Drucklegung der Buchausgabe haben wir in Angriff genommen,
das Buch wird rechtzeitig fertig werden.
Mit Lindemann haben wir gestern noch einmal verhandelt; ich
sende Ihnen anliegend ein Verzeichnis der Orte, die wir mit ihm
festgestellt haben, nachdem wir einige wichtige Plätse wie Bru¬
P.S.
Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Elberfeld, Frankfurt a.M., Königsberg,
vera
Mannheim, Münehen, Nürnberg, von dieser Vereinbarung zunächst aus-
geschlossen haben. Für die in der Anlage verzeichneten Städte will
d'oedine
Lindemann eine Garantiesumme von 5000 Mark bezahlen, bei einer Tan-
tiemenverrechnung von 10 % Nun liegt die Sache so, dass Lindemann
in der That ein gutes Ensemble hat (die Dumont reist mit seiner
Truppe), und dass eine Wirkung mit seiner Truppe eher zu erwarten
ist als mit den eingesessenen Theatern. Es kommt hinzu, dass 5000
Mark eine ganz anständige Garantie sind und dass es bei den meisten
dieser Orte doch immerhin zweifelhaft bleibt, ob eine Aufführung
des „Einsamen Wer“ in Betracht kommen wird. Ich habe eine viel höher
Garantiesumme verlangt, wir sind also zunächst zu einem Vertrag noch
nicht gekommen. Ich würde Sie aber doch bitten, da mir die Sache
was verantwortungsvoll scheint, mir zu sagen, wie Sie über dieses