B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1915-1930 Originale, Seite 399

passive Teil unserer Tätigkeit das weit undankbarere Geschäft,
gegenüber dem, was wir aktiv im Interesse unserer Autoren unter-
nehmen. Derartige Anfragen führen in kaum mehr als 5% der Fälle
zu einem positiven Resultat und sind fast immer nur Versuchs-
ballons um zu erkunden, ob nicht auf
diese Weise billig Geld zu verdienen sei. Der Hauptteil der guten
Resultate, die wir erzielt haben(in einem halben Jahre 16 Aus-
landsverkäufe), beruhte auf spontaner Agitation, deren Voraus-
setzung allerdings xxx die Berechtigung ist. Dass wir in Ihren
italienischen Angelegenheiten nichts auszurichten vermochten, liegt
daran, dass es sich ausschliesslich um Anfragen von Uebersetzern
(nicht Verlagen) handelte, Diese aber sind immer, von einzelnen
Ausnahmen abgesehen, für den Hargeldlosen Verkehr. Die Forderung
einer Garantie, pflegt fast durchgehende mit Schweigen beantwortet
zu werden. Ueber die Angelegenheit Rangio haben wir Ihnen vor
omnisse
kurzem bereits berichtet.
Das "Reigen " (Hamburg) in unserer letzten Ab-
G.H.F.P.
G.C.H.P.
rechnung nicht figuriert, liegt daran, dass bei den Hamburger
Kimmerspielen eine Zahlungsstockung eingetreten ist. Die Direktion
hat versprochen, bis zum 15. August zu bezahlen. Wir haben jedoch
3 actes de la nouvelle. — Aaravillez
bereits die nötigen Schritte zur Sicherstellung unserer Ansprüche
I ja Irenied. xxxn xxx
eingeleitet.
Die Theatervertriebssumme aus dem zweiten Quartal
wird Ihrem Wunsche gemäss auf Ihr Konto Deutsche Bank, Berlin,
Depositenkasse P eingezahlt. Die Herrn Fischer persönlich betreffenden
Teile Ihres Briefes werden ihm gleichzeitig übermittelt. Herr Fischer
vollxxx, dass xxxl.
ist bis Ende August bei Berchtesgaden.
hachtung.
Mit vorzü,
6. FISO
THEATERABTEII UNG