B121: Fischer, Salomo_SF an Arthur Schnitzler 1915-1930 Originale, Seite 627

his
Fischer/Verlag/Berlin M 57/Bülowstraße 90.
Oto: Berlin Nr. 16892
to: Deutsche Bank. Depositenkasse P in Berlin / P.
Fernsprechenschlüsse: Amt Lützow Nr.
6162-6164
25. April 23
F/Si.
Herrn Dr. Arthur Schnitzler
Wien
G.F.P.
P.S.
G.F.P.
G.C.H.F.P.
G.C.P.
G.C.H.F.P.
Lieber Freund,
wir werden also die Schlussabrechnung für die Gesamtausgaben bis
zum 31. Dezember nach dem alten Modus und für die Einzelausgaben bis zum
G.F.P.
31. Dezember nach dem neuen Modus anfertigen und Ihnen sobald wie möglich
G.C.F.P
zuschicken.
Auf den anderen Teil Ihres Briefes komme ich am besten gelegentlich
Ihres Besuches in Berlin zurück; erlauben Sie mir aber nur soviel heute zu
sagen, dass für die Honorierung lediglich die Kalkualtion massgebend sein
müsste; sie ist es unserm Falle nicht.
geringen Ausnahmen können wir von Ihren Büchern grosse Auflagen nicht
wirkt aber so verfenernd
drucken; xxx die Herstellung kleiner Auflagen xxx dass sich in
den Preisen Ihrer Bücher nicht der ### notwendige Ladenpreis ausdrücken
schwer
kann, wenn die Bücher nicht xxxverkäuflich bleiben sollen. Es ist über-
sie
flüssig zu sagen, dass kein Verlagsbetrieb nach einem anderen Prinzip kal-
kulieren dürfte, wenn er seine Existenz nicht völlig aufs Spiel setzen
will. Würde ich nach dem Rang des Autors zu kalkplieren haben, dann brauch-
ten wir doch kein Wort darüber zu verlieren, dass Sie an erster Stelle zu
stehen hätten, aber dieses Vergnügen können wir uns leider heute nicht
dare
leisten. Wiederholt xxx ich aber daran hinweisen, dass Ihr Honorarsatz
Rechnung trag,
denn sonst wäre es ganz unmöglich,
dennoch Ihrem Rang als Autor a###
auch
gebundenen Exemplar anzu-
Ihnen 15 % auch vom gebundenen und
G.H.F.P
bieten.
Sie schreiben, dass neuerdings wieder beglaubigte Klagen über schwieri-
bestehen. Mir ist bekannt, dass
ge Beschaffung der Bücher meine