A171: Spiel im Morgengrauen. Novelle, Seite 47

wenig zurückzahlen wie tausend. Jetzt ist
schon alles eins.Zehn Minuten ist noch Zeit.
Ich kann auch-die ganzen fünf- oder sechs
tausend zurückgewinnen.- - (Sie setzen) Herr
Leutnant?“ fragte der Konsul.-Ha, wie er nun
wieder die Sprache hat dachte Will Sie tönte
had
(so einsam durch den Raum, denn alle die Andem
schwiegen. Schwiegen vernehmlich. Sagte jetzt
keiner:Ich möcht aufhören an deiner Stelle?
neu leur bient-ci
Sie wissen alle jetzt,es wär ein Blödsinn,
dachte Will.Aber was sollte er denn setzen?
Er hatte ja nur mehr fünfhundert vor sich
liegen (Da wurden es) plötzlich mehr. Der Kon-
sul hatte ihm zwei weitere Tausender hin-
geschoben..Bedienen Sie sich,Herr Leutnant.
Jawohl,er bediente sich.Er setzte tausend
und fünfhundert.und gewann Himmel,er ge
vann Aher was bedeutete das? Nun konnte er
seine Schuld bezahlen und behielt immerhin
die noch einiges übrig. Aber zu wenig, jedesfalls
zu wenig.-Winter legte die Hand auf seine
J de F.
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Schulter.-Kasda“, sagte er, nicht weiter.Es
klang (ein wenig hart. Bin ja nicht in
Dienst, dachte Will, kann ausserdienstlich
mit meinem Geld und mit meinem Lebenan-
fangen was ich will. Und er setzte.Beschei¬
den diesmal. Tausend.-Acht ud deckte auf.
Herrtl,
Schnabel gustierte noch immer, Xangsam, -
zum Verzweifeln, als wenn noch endlos Zeit
wäre. Nun ja, es war ja auch noch Zeit.Man
musste ja nicht um halbdrei aufhören.Neu-
lich war es halbvier geworden.Neulich.
in in
Schöne, ferne Zeit Warum standen sie denn
wie in die Frau
nun alle? Im Halbkreis standen sie herum.
Ha,sie waren alle aufgeregter als er.Auch
das Fräulein Rihoschek.Er lächelte sie an.
Sie hatte ein Gesicht wie eine Königin
in einem Trauerspiel und war doch kaum
was Besseres als eine Choristin. Der Konsul
legte seine Karten hin. Eine Königin.Ha,
die Königin Rihoschek und eine Piekneun.
nun ohhÄVerdamnte Pick.Die brachten ihm immer Un-
glück. Und die Tausend wanderten wieder