A192: Der letzte Brief eines Literaten, Seite 12

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achten fasste sie mit beiden Händen nach
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dem Kopf ihrer Tochter, der immer noch auf
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meinem Arm ruhte, und flüsterte, wie um sich
selbst zu beruhigen, aber doch im Kreise
ringsum blickend: Es xxx hat nichts zu
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bedeuten. In dieser Sekunde schlug Maria
die Augen wieder auf. Die Farbe kehrte in
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ihre langen zurück, sie sah um sich und es
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bedurfte nur mehr einer wie bittenden Ge-
bärde von Seite der Mutter, um die Umstehen.
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den zu allmählicher Entfernung zu veran¬
V.S.
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lassen. Maria sass nun ganz aufrecht,löste
sanft die Hand der Mutter von ihren Wangen,
lächelte zu ihr auf, sagte: Mir ist wieder
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ganz Wohl, Mutter und dann, vollkommen be-
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herrscht, ihren dunklen Blick auf mi h
heftend, richtete sie die Worte, die ersten,
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seit wir einander zugehörten,an mich: „Ha¬
be ich sie erschreckt?“ Ich versicherte,
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dass es nicht geschehen war und durfte das
mit bestem Gewissen, denn tatsächlich war
ich während des ganzen Vorfalls nicht nur
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vollkommen ruhig geblieben,sondern vielmehr
nicht unangenehmen
mir einer gewissen fremden Spannung be-
wusst geworden. Ich küsste der Mutter
zut verspäteten Begrüssung die Hand und
bat um die Erlaubnis die Damen an einen
Tisch geleiten und ihnen Gesellschaft lei¬
sten zu dürfen, bis das Fräulein sich völ¬
lig erholt hätte und zu einem nächsten
Tanz Lust verspürte. „Ich denke“,sagte
van
die Mutter, mit dem Tanzen wird Maria
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wohl genug haben und wie neuerdings zur
Erkenntnis einer überstandenen Gefahr er
wachend rief- sie aus: „Was ist dir nur ein¬
gefallen, Maria du weisst, wie strenge es dir
verboten wir. Hätte ich gealhut,dass mein
mai
kluges Kind imstande ist so unvorsichtig
und ungehorsam zu sein, nie hätte ich die
Billets von Eduard angenommen.“ — „Was
cichte
fällt dir ein „Mutter“,eagte Maria,, das hät¬
Entiar
in un
verleht
te ihn gar zu sehr beleidigt? Und an mich
gewandt,erklärend: „Mein Vetter Eduard ist
nämlich Mitglied, ja sogar Vizepräsident