A229: Die Mörderin, Seite 32

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(auch wie erwachend) Karl, Karl, versteck das Geld und sperr
die Türe auf. Aber zuerst versteck das Geld. Wenn sie kommen
lisa:
und die Tür versperrt finden - Karl, Karl! - (sie greift nach
seinen Händen, in denen er die Banknoten zerknüllt hält)
Nicht mich anrühren!
Karl, niemand weiss! Bedenke doch, niermand weiss was. Nicht
Karl:
der geringste Verdacht ist auf dich gefallen. Rette dich, Karl
Elisa:
Rette uns beide! ich war ja rasend! Ich war ja so wenig bei
Sinnen wie du! Weisst du denn, warum - weisst da denn—? Ich
hab ja nicht geshnt. Ich hab mir gedacht, Karl, die ganze
Letzte Zeit hab ich gedacht, du hältst es mit der Marie.
(Lacht auf)
Ich schwör's dir. Ich habe mir eingebildet, du willst von mir
Karl:
nichts mehr wissen. Du warst ja - Ich hab ja nicht geehnt, dass
Elisa:
du mich noch liebst... so liebesst bis zum Verbrechen. Dass du
meinetwegen - Wenn ich das geehnt hätte, Karl, wenn - - Aber
es kann ja noch alles, es wird alles gut werden. Keiner weiss
es, Karl, keiner denkt an dich. Versteck das Geld!
Und jetzt käm es grade recht für eine kleine Hochzeitsreise.
Karl :
Nähmst sogar mit mir vorlieb - wie?
Karl!
Elisa
Es wird nicht gehen, Elisa. Ich dürfte verhindert sein. Und
auch der Andere ist leider tot. Ein so hübscher junger Mensch.
Karl:
Und splendid...Aberwas liegt daran. Es gibt Andere, hundert,
tausend hübsche, reiche, junge Leute, kann ir doch egal
sein, du - du -!
(Es klopft)
den Schuh. Du
Versteck's! Wir sprechen dann weiter. Im
Elisa: