A229: Die Mörderin, Seite 31

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sie schon in den Fingern, die braune Tasche mit den Silber-
eckchen, da, mit einem Mal rührt er sich. Ich will schon davon,
da reisst er weit die Augen auf, und im selben Augenblick mit
der Hand in den Sack nach dem Revolver und springt auf und ohne
ein Wort zu sagen legt er auf mich an. Da stürz ich mich auf ihn
er drückt los, der Schuss verwagt, ich pack ihn am Arm, mit
der anderen Hand beim Hals und er fällt nieder, ich auf ihn
und er stösst mit den Knieen und wehrt sich und pfaucht und
ich hab's gewusst, wenn er sich los macht, so ist es aus mit
mir und wenn ich ihn frei lasse, ist es aus, und da halte ich
ihn fest umlte so lange, und halte und presse o lange - -
bis ihm der Revolver aus der Hand fällt. Aber da war's schon zu
spät. Da war es schon aus mit ihm.
Es ist ja alles nicht wahr. Du willst mir nur Angst machen. Du
Elisa:
hast jemanden umgebracht, du? Weder ihn noch einen Anderen.
Jetzt kannst du mir's ja sagen, du weisst ja doch alles, was
du wissen willst. Und tot ist er ja auch. Es kann dir ja genug
sein.
Ich habe ihn umgebracht. Und es hat sich nicht einmal gelohnt.
Karl;
Nichts mehr war in der Brieftasche, nichts.
Du hast nachgesehen?
Elisa:
Denk dir, auch das habe ich noch getan. Es war wohl nicht das
Karl:
Schlimmste. Aber nicht mehr, nichts. Alles hat er seinen
Schatz gegeben. Nur ein paar Visitenkarten. Nun, den Namen
kennst du ja.
Schweig, schweig!
Elisa:
Ein hübscher Kerl und reich, reich. Schad um ihn.
Karl: