B121: Fischer, Salomo_1916–1923 Arthur Schnitzler an SF Durchschläge, Seite 241

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tung Ihres Bühhenvertriebes in Unterhandlungen
Recht auf meine xxx veröffentlicht haben, die
stehen. Karozag hat bereits eine solche belgi
über Ihr tatsächliches Recht erheblich hinauszu
gehen scheint. Leider ist mir das original noch
sehe Vertretung.
nicht zu Gesichte gekommen. Falls meine informa-
9. Sie schreiben, dass Sie Ihrei Waraghan
tionen sich bestätigen werde ich natürlich repli
ter das vertriebsrecht über.Reigen
zieren.
er Vertre
bis zum I. Oktober verlängert haben. Nun teilte
mir Fri. Hertz (ohne noch von diesem umstand
5. Fräulein Hertz (Karozag) stellt durch-
Kenntnis zu haben (mit, Ihr Vertreter - anschei
aus in Abrede,behauptet zu haben, dass.der Verlag
nend identisch mit dem Ihrigen, ein Herr Rechtleba
Karczag meine Werke für Holland übernommen habe.
habe sich zu einer Garantiezahlung von 20-30.000
Die Sache müsste doch bereits Klar sein. Nie -
polnischen Mark bereit erklärt und könne auch
mand,weder Verlag Fischer noch Verlag Karczag,
höhere Tantiemen als 5% erzielen. Ich habe Frl.
hat das-Recht im Ausland einen Abschluss ohne
Hertz ausdrücklich erklärt, dass die Vorrechte in
meine ausdrückliche Genehmigung zu machen. Es
disem Fall ganz unzweifelhaft auf Fischerscher
gibt Verlage, Unternehmungen,Direktoren,die ihn»xx
Seite lägen und dass die provision in diesem
mit Ihnen, andere,die mit dem Verlag Karozag in
Falle unbedingt an Sie (Verlag Fischer) fallen müs-
Verbindung stehen. Wie ich bereits bei früheren
se,was mir ohneweiters zugegeben wurde, Klar ist
Gelegenheiten auseinanderzusetzen erlaubt habe,
die Sache keineswegs, und ich würde Ihnen vor¬
fände ich es ebenso unrichtig mir von Ihnen über¬
mittelte Anträge an Karzag, wie von Karozag über-
schlagen, dass wir die sache einfach laufen las-
sen. Wir werden ja sehen,an welche Adresse der
mittelte an Sie weiterzugeben. Von jedem Ab
Vertreter die Garantiesumme und in welcher Höhe
schluss, den ich mache, oder durch jemanden an
deren machen lasse, ja von jeder irgendwie in Be-
er sie zahlen wird. Mein Eindruck ist, wie ich
Ihnen schon einmal geschrieben, dass
tracht kommenden Verhandlung setze ich Sie (das
wir gehen, der Einflues Waraaage, seine Machtssphä
bezieht sich nicht nur auf Amerika) unverzüglich
sozusagen, immer grös se: wird, was vielleicht nicht
in Kenntnis.
so sehr auf ethische Motive, als auf die Bedeuä
tung des Operettengeschäftes in diesen Gebieten
6. Das Oebersetzungsrecht von „Lebendige
Stunden“ für Dänemark wünscht Herr Fraenkel,
zurückzuführen ist. Sie nehmen mir gewiss nicht
Kopenhagen; er hat sich bereits wie ich ihn er-
übel, dass ich auf diese mir hiedurch gebotenen
suchte, mit Ihrem Agenten Kalkar diesbezüglich in
Chancen nicht verzichten möchte.
Verbindung gesetzt.
10 1/2 Den Abschluss Rumänien.Reigen
7. Frau Bertha Brevée-Copyn übersetzt
glaube ich Ihnen vor längerer Zeit mitgeteilt zu
„Frau Beate" und „Comtesse Mizi“
vorläufig
haben.
nicht für Aufführungszwecke) Ins Holländische.
11. Der Diele, mit der ich, wie ich Ihnen
8. Wegen „Liebelei“ habe ich mit HeI
gleichfall's bereits mitgeteilt, durch den hier
gien durch Karozag abgeschlossen, gleich Verhand-
weilenden Herausgeber M. Skleid Thayer über
Tungen sind in Belgien wegen ###amhård
in Gang.
Doktor“ Gruesler“ und Freiboren von Leisenbogh
Diese Anträge sind an mich gelangt amTage aha
bereits fix abgeschlossen, habe ich ein optio
Ihre Mitteilung an mich gelangt ist, dass Sie wegen
recht für „Das neue Lied' und „Leutnant Gustl
eventueller Errichtung einer belgischn Vertre
bis 31. Dezember d.J. eingeräumt.