B121: Fischer, Salomo_1924–1927 Arthur Schnitzler an SF Durchschläge, Seite 77

25.2.1926.
Maise
Verehrter Herr Dr.Maril.
G.C.F.F:F:S
Die Zeitungsmeldung über die Frauft
führung xxx des.Weiher bei Bar-
nowsky ist natürlich falsch. Ich habe ihm das
Stück nicht überreicht und wir haben übereine
Aufführungsmöglichkeit überhaupt niemals ge-
sprochen. An Fräulein Bergner habe ich das
script kurz vor meiner Abreise geschiokt
mit der ausdrücklichen Bemerkung,dass sie diese
Manu
Sandung als aine durchaus private zu betrachten
habe. Ich habe nichts von ihr seither vernom-
men. Es ist selbstverständlich, dass ich Sie von
event uellen Anfragen und insbesondere von mei-
nen eigenen Entschliessungen hinsichtlich des
Weiher stets unterrichten werde. In Burgthea-
ter verhandelt man jetzt wegen des Neuengage-
ments einer Dame, von der behauptet wird, dass
viefür die Leonilda in Betracht käme. Es ist
Franziska Kinz, die ich selbst noch nicht
spielen gesehen habe. Sie tritt ja jetzt in
Berlin auf, vielleicht können Sie mir etwas
über sie sagen. Wo immer eine Fraufführung
stattfinden wird, ich denke kaum, dass das vor
nächstem Herbst derFall sein könnte.
Ich habe Herrn Hübsch hier gespro-
chen, einen sehr guten Kindruck von ihm erhalten
für
und beabsichtige ihm die „Traumnovelle
Amerika zu überlaasen. Er wollte mir seine
Adresse schreiben, da er sich auf Reisen befin-
det,ich habe aber nichts weiter von ihm gehört
Wissen Sie vielleicht, wo er sich jetzt aufhält?
Herr von Budzgnaki war bei mir, ich
habe mit ihm wegen der polnIhr
resp. Aufführung von.m
belei“ und „Reigen verhandelt und
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