A20: Flucht in die Finsternis (Der Verfolgte, Wahnsinn), Seite 78

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Dunkorn
Grunde für einen B###l. Und nicht ganz mit Unrecht. Für eine
Min kopf
geistreichen xxx, wie er sich neulich einmal ausgedrückt hatte
Immerhin blieb es auffallend, dass Leinbach den Blick so rasch
wieder abgewandt hatte und nun scheinbar gleichgültig zum Himmel
aufstarrte. Robert begann zu pfeifen, er wusste selbst nicht recht
warum. War es, um Leinbach zu prüfen, um Ihn zu ärgern, oder um ihn
hinters Licht zu führen? Plötzlich erhob er sich und schlug vor,
sich auf den Rückweg zu machen. Leinbach nickte und rüstete sich
etwas umständlich zum Amstieg. Da Robert ein paar Schritte voraus-
geeilt war,bemerkte Leinbach trocken: „Deine Lähmung scheint ja
zurückgegangen zu sein".- Robert wandte sich hastig nach ihm um.
Doch die Miene des Freundes zeigte nur den gewöhnlichen Ausdruck
eines matt überlegenen Spottes. „Ich habe mir nie eine Lähmung
eingebildet", sagte Robert. „Ein Hypochonder mag ich ja sein, aber
ein Idiot bin ich nicht. Uebrigens habe ich mich noch nie so jung
und so frisch gefühlt xxx jetzt".- „Ja“, seufzte Leinbach,wer
auch sechs Monate Urlaub nehmen könnte! Wenn unsereiner so lange
seine Freiheit haben wollte, müsste er geradezu durchbrennen.
Im übrigen“, setzte er anscheinend unvermittelt hinzu, „was sagst
par or paula
du zu der Affaire Kestner?"
slavr
„Affaire Kestner?“ Robert blieb das Herz still etc.
hen. Was hatte das zu bedeuten? Affaire Kestner? Hatte daa einen
Bezug auf ihn? War er in irgend eine Sache verwickelt, ohne es zu
ahnen? Paula? Sie sind gestern beide abgereist. Mutter und Toch-
zu Leinbachs grosser Befriedigung, der zwey